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Anfang



Seine Finger spielten mit den Tasten. Er schrieb schon immer schnell, der Cursor schien zu rasen. Ich hörte nur die Einschläge und das laute „Klang“ der Leerzeichentaste, die er immer und immer wieder schlug. Ich konnte einige Worte verfolgen, sie dennoch nicht in einen Zusammenhang bringen.

„Ich mach dich nicht verantwortlich dafür, dass das alles passiert ist. Nicht für das Lachen. Nicht für das Weinen. Nicht für den Morgen mit dem Anruf. Und auch nicht dafür, dass ich mich so benommen habe.“

„Doch, das tust du! Für dein Lachen vielleicht nicht, da magst du richtig liegen.“, sagte er und dabei wich sein Blick nicht von der Tastatur und dem Bildschirm.

Ihn so zu hören und seine Worte so scharf wahrzunehmen schnürte mir fast die Kehle zu. Jede Pore und jedes Haar, was mit Liebe überströmt, und vor jenen Monaten gewachsen ist, weiteten sich und stellten sich auf. Mein Herz pulsierte während ich versuchte die Stille zu schlucken. Es gelang nicht. Es tat nur weh, mehr als alles andere.


Siebzehn Wochen. Zwischen der Welt und dem Nichts. Meine größte Angst war das Vergessen. Ich vergaß das Lied zum ersten Kuss. Die erste Berührung, die zwar noch verhalten aber bewusst war. Der Geruch des Atems, während er mir vorlas und das Gefühl in seinem Pullover zu schlafen, wenn er nicht da war. Und auch wenn es so klingt, ich weiß es wirklich nicht mehr. Ich weiß, dass ein Lied lief. Ich wusste, dass er mich anfasste, dass er roch und dass ich in seinem Pullover schlief. Aber es rührte sich nichts. Bis ende war.


„Du...du hast von Liebe gesprochen. Und, dass sie nicht einfach da ist. Davon, dass du schon viel Erfahrungen gesammelt hast. Und genau wüsstest, was du willst.“

„Ja. Und ich dachte wirklich, dass du was ganz besonderes bist. Die Zeit mit dir war anders.“

Jedes einzelne Wort schleuderte auf mich zu und hinterließ ein Beben, das bei jedem weiterem Aufprall, meinen Körper zum Platzen bringen schien.

warum? - Darum.

Und ich will kein Wort über Mitgefühl oder so. Weil das nicht echt ist. So wunderbaren Abend, die Pferde nach Hause trabend.Oô
DAVR am 9.10.08 21:52


Thrusts & Wrenches II



Moments like snapshots in a broken frame
One and a thousand thoughts tangling tame
Sight swallowing stars still seeking their name
A shame.
And slightly I tremble

Light lingers on lover's lips so near
Well wondering why they could not hear
The gasping cold and with it the fear
Coming all so near.
And I long to remember

Hands and hearts, words hanging on threads
The feeling of taking one final breath
Sacred sighing and screaming, all that was sought
What it brought.
And my yearnings in amber

Burst back into life.

***


Ich bin so cool!
(Englischprojekt.)
Ich hatte nur den Drang, es der Welt zu zeigen... Kommentare sind mir egal, aber ich freu mich auch über Kritik. (Wenn keiner kommentiert, heul ich!) Ich bin so cool.
PVJ am 30.9.08 18:39


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